Ausbildungskooperation in Frauenheilkunde und Geburtshilfe führender europäischer und asiatischer Universitäten 2007 – 2012
Hintergrund
Es gilt heute als anerkannte Tatsache, dass die reproduktive Gesundheit der Frau von fundamentaler Bedeutung für die soziale und ökonomische Entwicklung von Gemeinden und ja sogar ganzen Nationen ist. Darüber hinaus stellt sie eine der wichtigsten Voraussetzungen für eine gleichberechtigte Gesellschaft dar (LANCET 2006). Als wesentliche Komponenten einer reproduktiven Gesundheitsfürsorge werden die vorgeburtliche, geburtshilfliche und nachgeburtliche Betreuung, die Versorgung des Neugeborenen, Familienplanungsdienste einschließlich der Behandlung von Unfruchtbarkeit, die Vermeidung von unsicheren Schwangerschaftsabbrüchen, die Vorbeugung und Behandlung von sexuell übertragbaren Krankheiten, inkl. HIV/Aids, die Behandlung der Krebserkrankungen der Frau und anderer gynäkologischer Erkrankungen angesehen.
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Postgraduierten Kolleg
„Weiterbildung zum Facharzt für Frauenheilkunde und
Geburtshilfe“
an der Universitäts-Frauenklinik Freiburg
Die Universitäts-Frauenklinik steht in der vordersten Reihe der
Frauenkliniken in Europa, die zum ersten Mal seine Fachärzte/innen nach
dem neuen europäischen Curriculum des European Board and College of
Obstetrics and Gynecology (EBCOG) ausbildet. Ziel des
EBCOG-Curriculums ist es, Standards in Ausbildung und Lehre
sicherzustellen, die in allen europäischen Ländern einen
vergleichbaren Abschluß ermöglichen. In einem vereinten Europa, das
seinen Mitgliedern die Berufsausübung in allen Mitgliedsländern möglich
macht, sind eine standardisierte Ausbildung Voraussetzung für die
qualitätsvolle Ausübung einer Hochleistungsmedizin westlichen
Zuschnitts. Eine Ausbildung nach dem europäischen Curriculum erhöht
nicht nur die internationale Wettbewerbsfähigkeit unserer jungen
Kolleginnen und Kollegen, sondern stellt auch einen wesentlichen
Schritt der europäischen Integration unseres Fachgebietes dar.
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