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Herzlich Willkommen!

Sie befinden sich auf der Webpage einer Organisation, die sich der Ausbildung von Frauenärzten und damit der Verbesserung der Frauengesundheit in Europa, aber vor allem in Ländern der Entwicklungszusammenarbeit verschrieben hat.

In vielen Ländern der Entwicklungszusammenarbeit stellen knappe Ressourcen die universitäre Ausbildung und damit auch die Qualität der frauenärztlichen Berufsausbildung und die Gesundheit der Frauen und ihrer Kinder in Frage. Aus einer langjährigen Zusammenarbeit mit Krankenhäusern in Asien und Afrika wissen wir, dass besseres medizinisches Wissen von Ärzten, Hebammen und Krankenschwestern zum Wohle der Patienten eingesetzt wird.

Wissen ist Macht!


Es kann aber nicht sein, dass Wissen nur wenigen privilegierten Ärzten vorbehalten ist, die dann in ihren Heimatländern nur den besser bezahlenden Patienten eine gute Medizin zukommen lassen, während der größere Teil der Bevölkerung nicht in diesen Genuss kommt. Wissen muss deshalb geteilt werden und allen Frauenärzten und Hebammen gleichermaßen für eine bessere Versorgung der Frauen und Kinder zugänglich sein. Nur so kann nachhaltig die Gesundheitssituation der Frauen und Kinder in Entwicklungsländern verbessert und die Entstehung einer unerwünschten Zweiklassenmedizin verhindert werden.

Eine qualitätsvolle Ausbildung der Frauenärzte, Allgemeinärzte mit geburtshilflichem Diplom und der Hebammen wird heute als eine der wesentlichen Säulen im Kampf gegen mütterliche und kindliche Sterblichkeit in Entwicklungsländern angesehen. Darüber hinaus stellen Ausbildungskooperationen mit den Universitäts-Frauenkliniken dieser Länder einen wesentlichen Beitrag zur "Hilfe zur Selbsthilfe" auf dem Gebiet der Frauengesundheit dar.

In Europa stellt das schnelle Wachstum der Gemeinschaft mit dem Beitritt neuer osteuropäischer Länder und die garantierte Freizügigkeit, seinen Beruf in allen Mitgliedsländern ausüben zu können, die Standesorganisationen vor besondere Herausforderungen. Auf europäischer Ebene bemüht sich das European Board and College of Obstetrics and Gynecology (EBCOG) um eine standardisierte und qualitätvolle Ausbildung in allen Mitgliedsstaaten der Europäischen Gemeinschaft. Kernstück des europäischen Curriculums zur Ausbildung von Frauenärzten und Geburtshelfern stellt dabei eine solide theoretische und praktische Ausbildung dar. Die Universitäts-Frauenklinik Freiburg hat aus diesem Grund mit der Einrichtung eines permanenten Postgraduierten-Kollegs ein Pilotprojekt ins Leben gerufen, das mit seinen speziell für die Facharztausbildung entwickelten Lernmaterialien und Praxislabors standardisierte und qualitätvolle Ausbildung nach europäischem Zuschnitt garantieren soll. 

 

Prof. Dr. med. H.-Michael Runge
Projektleiter
Prof. Dr. med. Gerald Gitsch
Direktor der Universitäts-Frauenklinik Freiburg